[Verse 1] Über Kiew bricht die Nacht mit Donner und mit Feuer Zwölf Menschen sterben — Russland schlägt, der Preis wird immer teurer Ein Kinderkrankenhaus getroffen, Mauern voller Asche Selenskyj warnt die Welt: die Antwort kommt — und rasche Die Krim verdunkelt ihre Straßen, kein Strom mehr in den Häusern Der Krieg frisst sich durch Stein und Glas mit tausend kalten Schläusern Der Nuntius zählt die Opfer still — Zivilisten, keine Krieger Die Zahlen steigen, Woche für Woche, niemand wird hier Sieger [Chorus] Ukraine, einundzwanzigster August — Ein Volk im Feuer, das noch immer nicht erlischt Patriot-Raketen — zu wenig, viel zu knapp Selenskyj fordert Nachschub, bevor das Schicksal schnappt Die Drohnen fliegen, Raffinerien brennen lichterloh Putins Wirtschaft wankt und schwankt — doch wo endet das, wohin? [Verse 2] Großbritannien — der Name hallt durch Moskaus Korridore Britische Drohnen für die Ukraine? Russland tobt und schwört Revanche, offen wie ein Tor Das Kreml droht mit Konsequenzen, scharf wie blankes Eisen Der Telegraph der Diplomatie schreibt Zeilen, die man niemals kann zerreißen Selenskyj entlässt die Botschafterin in Washington am Morgen Er setzt den Geheimdienstchef ins Amt — ein Zug voller verborgener Sorgen Das Wort *Sanguinität* — die ruhige Hoffnung trotz des Bluts — Sie sucht man hier vergeblich, es fehlt an ihrem Trost und Muts [Chorus] Ukraine, einundzwanzigster August — Ein Volk im Feuer, das noch immer nicht erlischt Patriot-Raketen — zu wenig, viel zu knapp Selenskyj fordert Nachschub, bevor das Schicksal schnappt Die Drohnen fliegen, Raffinerien brennen lichterloh Putins Wirtschaft wankt und schwankt — doch wo endet das, wohin? [Verse 3] In Charkiw schreiben Kinder ihren Namen in den Staub Der Sommer wurde ihnen weggenommen — einfach so geraubt Die Schulen schweigen, Straßen leeren sich bei Sirenenklang Ein ganzes Land im Ausnahmezustand, schon viel zu lang Die Welt verhandelt, tagt in Hauptstädten mit Kaffee und Papier Doch hier in Donezk fragt ein alter Mann: Wer kämpft noch morgen hier? Die Fronten ziehen sich durch Felder, einst voll Weizen, golden, weit Jetzt nur noch Asche, Draht und Schweigen — und zerfallene Zeit [Bridge] *Verheerend* — ein Wort, das schwer liegt wie Granit Es heißt: alles zerstörend, restlos, nichts bleibt mit Verheerend sind die Nächte, wenn Kiew wieder brennt Verheerend ist die Stille, die kein Ende kennt [Outro] Einundzwanzigster August — die Nachrichten, sie rollen Wir lernen, was geschieht, damit wir niemals schweigen sollen Die Welt schaut zu, die Zahlen wachsen, jede Stunde zählt Bis endlich dieser Krieg sein letztes Wort erzählt [Chorus] Ukraine, einundzwanzigster August — Ein Volk im Feuer, das noch immer nicht erlischt Patriot-Raketen — zu wenig, viel zu knapp Selenskyj fordert Nachschub, bevor das Schicksal schnappt Die Drohnen fliegen, Raffinerien brennen lichterloh Putins Wirtschaft wankt und schwankt — doch wo endet das, wohin?
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