Krieg in der Ukraine — 10. August 2026

math rock ambient noise wall, smooth vocals, hazy psychedelic production, tender and heartfelt, driving fast tempo, flamenco-style nylon guitar · 4:20

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Lyrics

[Verse 1]
Ein Frachter voller Getreide, nah bei Odessa im Dunst —
russische Raketen treffen Schiffsrumpf, Planken und Fracht,
das Korn sinkt in die Tiefe, kein Brot für morgen gemacht,
die Türkei ruft nach Waffenstillstand mit bitterer Kunst:
„Stoppt die Angriffe, stoppt das Morden im Meer!
Jedes Schiff, das hier brennt, trifft Hungernde mehr."

[Chorus]
Zehnter August — Zivilisten zählen die Wunden,
der Nuntius meldet: die Opferzahlen gestiegen,
der Papst Leo XIV. fordert Schutz, unverzagt und verbunden —
Kein Schweigen darf über den Sterbenden liegen

[Verse 2]
Aus Pjöngjang rollt Nordkoreas Raketenverband —
neue Einheiten, neue Munition für Putins Hand,
Hilfe kommt von Osten, Krieg bekommt frisches Gewicht,
während in Kyjiw Lagerhallen von Liqui Moly zerbrechen,
Pumas Depot liegt in Trümmern, das Pflaster zerspricht —
Zivilgebäude fallen, bevor Friedensworte versprechen

[Chorus]
Zehnter August — Zivilisten zählen die Wunden,
der Nuntius meldet: die Opferzahlen gestiegen,
der Papst Leo XIV. fordert Schutz, unverzagt und verbunden —
Kein Schweigen darf über den Sterbenden liegen

[Verse 3]
In Cherson zählt ein Arzt die Betten, die fehlen im Saal —
Medikamente knapp, Verbandsmull, ein letztes Mal,
ein Kind liegt still, die Mutter hält seine Hand,
kein Strom, kein Wasser, nur Rauch überm Flussrand —
Europa diskutiert, die Gipfel tagen im Licht,
doch hier in der Klinik entscheidet kein Gipfelbericht,
der Arzt operiert bei Taschenlampe, bei Nacht,
weil Würde nicht wartet, bis Politik etwas macht

[Chorus]
Zehnter August — Zivilisten zählen die Wunden,
der Nuntius meldet: die Opferzahlen gestiegen,
der Papst Leo XIV. fordert Schutz, unverzagt und verbunden —
Kein Schweigen darf über den Sterbenden liegen

[Bridge]
Selenskyj hört die Straße, hört das Murren der Menge —
„Natürlich höre ich, was die Leute sagen" —
und irgendwo im Exil spielt ein Orchester im Gedränge,
vier Jahre heimatfern, mit Noten statt mit Klagen
Das Wort *Exilanz* — das Schicksal, fremd zu wohnen,
weil Krieg die Wurzeln kappt und Heimat bleibt verborgen —
sie spielen Bruckner, Bartók, ohne Lohn und Kronen,
damit die Musik überlebt was keine Politik kann sorgen

[Chorus]
Zehnter August — Zivilisten zählen die Wunden,
der Nuntius meldet: die Opferzahlen gestiegen,
der Papst Leo XIV. fordert Schutz, unverzagt und verbunden —
Kein Schweigen darf über den Sterbenden liegen

[Outro]
Das Schwarze Meer trägt Getreide und Asche zugleich —
merkt euch den Tag: Zehnter August, das Leid bleibt nicht bleich

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